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Silberhochzeitssketche





Wenn einige Menschen sich zusammen finden, um eine Silberne Hochzeit zu feiern, lockert vielleicht ein kleiner Sketch oder Vorführung (zur Belustigung der Gäste), die Feier etwas auf. Vielleicht findet ihr einige Zeilen, die euch gefallen. Viel Spaß beim Lesen.
Und später - gutes Gelingen bei der Vorführung auf euren Silbernen Hochzeiten

Diese Verse stelle ich euch gerne für private Zwecke zur Verfügung.




Vortrag zu einer Silberhochzeit

(Sketch für 1 Person)


Der moderne Amor


Ein Knabe in weißem, modernen Anzuge, mit Pfeilen und Bogen,
auf einem Velociped.(Fahrrad)

All' Heil', Vielwerthe! - Mit Pfeilen und Bogen
Auf hohem Stahlroß kommt Amor geflogen,
Denn da sich ja alles hat umgestaltet,
So waren auch seine Flügel veraltet.
Jedoch zum Wohle der Menschheit auf Erden
Niemals Gott Amor darf unmodern werden,
Darum der neuen Zeit neuste Maschine
Dem ewig Jungen alljetzt müssen dienen,
Auch will für diese altmodischen Waffen

(Auf Pfeile und Bogen zeigend)

Er sich nun gar baldigst andre verschaffen,
Ja, es wird von ihm - so sei es beschlossen -
Fortan mit rauchlosem Pulver geschossen!

(Eine Büchse Kakau und eine Tüte Pralinen hervorziehend,
erstere dem Paare reichend und letztere einer jungen Dame
darbietend.)

Meine ich doch, daß die Jungen und Alten
Solches Pulver und Patronen aushalten! - -

(Mit einer Verbeugung sich zu dem Jubelpaare wendend)

Meinen Gruß! - Mir scheinet das Paar verwundert,
Daß heute, nach einem Vierteljahrhundert
Amor, der lose, sich will unterfangen,
Nach ihm noch einmal tragen Verlangen, -
Er, der entfacht hat, zu Lust euch und Leiden,
Hell in den Herzen die Glut einst euch beiden!
Weiß noch, wie in euch gar nimmer wollt' heilen
Die Wunde von meinen spitzigen Pfeilen.
O, deren Gift ist vortrefflich gewesen,
Ließ eure Herzen nicht wieder genesen,
Ja, heute noch brennt es dort drin und glühet,
Daß hell in den Augen man leuchten es siehet,
Und wüßt ich nicht selbst, wie viele der Jahre
Veflossen, seit einst ich genah't dem Paare, -
Ich meinte wahrhaftig, daß ich erst heute
Es ausersehen mit hätte zur Beute!
Jedoch glänzt die Myrthe, die einst zum Kranze
Gewunden euch, nun in silbernem Glanze
Und kündet: Nicht flüchtige Herzenstriebe,
Nein, die echte, starke und treue Liebe,
Erbrobet in frohen wie ernsten Stunden,
Hält fest diese beiden Menschen verbunden,
Wird so sie noch halten, wenn strahlend helle
Dereinst tritt das Gold an des Silbers Stelle
Und Amor per Luftschiff zum Goldpaar flieget,
Weil dann auch das Stahlroß ad acta lieget!
Er will sich durch diese Visitenkarte,
Die er gerade noch bei sich verwahrte,

(Ein großes Marzipanherz darreichend)

Nur heute schon als den ersten der Gäste
Anmelden zu jenem so schönen Feste; -
Mögt bis dahin Amor, den Schelm, den alten,
Allzeit in guter Erinn'rung behalten!


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